In der Kürze liegt die Würze

Die ersten Kommentare zu meinem Blog erreichten mich in den letzten Tag meist mündlich. Keiner traute sich zu sagen, dass die Beiträge eigentlich langweilig sind. Wenn ich fragte, welcher Beitrag ihnen am besten gefallen hat, kam in der überwiegenden Zahl heraus, dass sie es nicht definieren konnten. Was in der Hauptsache daran lag, dass sie die Beiträge gar nicht gelesen haben. Das sie – wenn überhaupt – die Seiten nur überflogen haben. Natürlich fragte ich direkt nach dem Grund und jeder teilte mir mit, dass die Beiträge einfach viel zu lang sind.

  1. Schwierigkeit 1: ICH bin ICH – und ich rede gerne, also kenne ich auch beim Schreiben selten ein Ende.
  2. Schwierigkeit 2: Ich bin auch noch eine Frau, also muss ich hormonell bedingt schon viel reden oder schreiben.
  3. Schwierigkeit 3: Habe ich schon erwähnt das ICH halt ICH bin?

Ich dachte ernsthaft darüber nach, meine Beiträge einfach in drei Teile aufzuteilen und sie nacheinander einzustellen. Aber warum? Wenn ein Thema 1500 Wörter benötigt, dann benötigt es einfach 1500 Wörter. Punkt!

Dazu fällt mir natürlich gleich wieder ein Zitat ein:

Es ist besser für sich selbst zu schreiben und kein Publikum zu haben,
als für Publikum zu schreiben und kein Selbst zu haben.
– Cyril Connolly –

Daher wünsche ich euch heute einen wundervollen Tag mit lausigen 221 Wörtern.

Eure Julusch

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