Wir fahren nach Berlin, wir fahren nach Berlin, wir fahren, fahren, fahren nach Berlin.

Zu einem Mega Event gehört natürlich auch eine Mega „Dosen Sause.“ In der Schweiz lag der Fokus noch auf Kantonen, in Frankfurt sind wir mitten in der Nacht aufgestanden, um unseren 10er zu absolvieren. Und jetzt stand Berlin auf dem Programm. Berlin – ungeahnte Möglichkeiten und so wenig Zeit.

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Der Weg sollte wieder das Ziel sein, und auch unterwegs wollten wir die Statistik befriedigen. Relativ schnell stand fest, dass wir uns nur die Rastplatz Dosen vornehmen, und selektiv Landkreise einloggen. Zumindest in der Theorie. Selbstverständlich konnten wir bereits in den ersten Planungsrunden, den einen oder anderen Landkreis nicht liegen lassen. Also keinen im Umkreis von einigen Kilometer der Autobahn. Somit standen am Ende auf unserem Aufgabenzettel 52 Landkreise, 6 Bundesländer und zwei europäische Ländern. Warum in die Ferne reisen, wenn Polen und Tschechien liegt so nah.

Fast wären wir dagegen gerannt

Fast wären wir dagegen gerannt

Team LARRI, beziehungsweise das I vom Team, reiste bereits am Mittwoch bei mir an und so ging es am Morgen des Donnerstages direkt auf die Autobahn Richtung Norden. Mit einer einzigen Pause von 15 Minuten, schafften wir die Wegstrecke von 581 Kilometern in nur 11,5 Stunden. Viel schneller als gedacht, sehr müde, aber glücklich kamen wir in Berlin am Hotel an. Das Hotel war durchwachsen aber für drei Tage tragbar.

Auf dem Alex

Auf dem Alex

Am folgenden Tag sollte Entspannung auf dem Programm stehen, also was Geocacher so als Entspannung verstehen. Qualität statt Quantität war das Motto des Tages. Wir suchten uns die fünf besten Caches aus und fuhren quer durch Berlin.

Der AlexWar leider eine komplette Enttäuschung. Hier wurde jeder einzelne Favoritenpunkt an die Umgebung hinterlassen.

Der SpargelWar auch nichts besonderes und schnell lokalisiert. Wenigstens war die Dose besser als beim Alex, aber auch schon oft gesehen.

Die Höfe

Die Höfe

Die HöfeDie Höfe an sich sind wunderschön und man taucht in eine ganz andere Welt ab. Geschäfte für Fliegen, Rasierpinsel, Schokoladen Manufakturen, Hütte und Jugendstil Fliesen reihen sich aneinander. Und dieser Cache setzte dem ganzen noch die Kirsche auf das Sahnehäubschen. Phantastisch gemacht und mein absoluter Favorit in Berlin. Hier lasse auch ich gerne ein Favoritenpunkt zurück.

Das Brandenburger Tor – War nur per Fotolog an diesem Tag zu absolvieren. Aber wir haben auch hier natürlich Halt gemacht.

Auch eine Form von Giraffe

Auch eine Form von Giraffe

Der Potsdamer PlatzWar ein virtueller Cache, den wir leider aufgrund der unglaublichen niedrigen Temperaturen nicht wirklich lange haben auf uns wirken lassen.

Die GiraffeNatürlich ist dieser Cache besonders, aber durch die Tatsache das man genau weiß was einen erwartet und was man suchen muss, nimmt es einem doch schon den Reiz. Schade eigentlich.

Microsoft Cafe

Microsoft Cafe

Somit hatten wir noch genug Zeit um das Microsoft Café in Berlin zu besuchen, über den Kudamm zu bummeln und wie es sich für einen braven Touristen gehört, durfte auch ein Besuch im KaDeWe nicht fehlen.

Alles in allem waren wir um fünf Dosen reicher, durchgefroren und am Abend wieder froh im Hotel zu sein.

HoHoHo aus dem KaDeWe

HoHoHo aus dem KaDeWe

Am Samstag brachen wir entspannt mit der S-Bahn in Richtung Mega Event auf. Nach mehrmaligen Umsteigen waren wir in knapp über einer Stunde endlich am Veranstaltungsort, dem Motorwerk.

Mir persönlich hat die Atmosphäre der Halle sehr gut gefallen, jedoch war es vor allem zu Beginn unglaublich eng und voll. So ließen wir den Tag an uns vorbeilaufen, suchten und sprachen mit bekannten Gesichtern und tauschten uns aus. Die größte Hürde der Reise sollte am kommenden Tag noch vor uns liegen.

Motordrom

Motorwerk

Der Heimweg, schlappe 841 Kilometer über Polen und Tschechien, waren eine ziemliche Herausforderung.

So mussten wir nach der Hälfte der Strecke bereits im Dunkeln suchen, was uns enorm viel Zeit gekostet hat. Aber ohne einen einzigen DNF erreichten wir am Ende gegen Mitternacht die heimischen Gefilde.

Rückblickend eine wirklich schöne Tour mit einigen Highlights gespickt und ich würde es jederzeit wieder machen. Nur das nächste Mal auf einer anderen Strecke, denn Landkreise gibt es in Deutschland noch genug.

 

2 Gedanken zu “Wir fahren nach Berlin, wir fahren nach Berlin, wir fahren, fahren, fahren nach Berlin.

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