Enterprise Social und oder wie wir Yammer leben

Heute habe ich wieder etwas in der Schublade gefunden. Ein wirklich gutes Interview mit Christopher und Thomas, das den Gedanken des Enterprise Social erörtert.

Als wir Yammer bei uns im Unternehmen implementiert hatten, war ich zuerst neugierig und habe mich eine ganze Zeit lang damit beschäftigt. Auch der eine oder andere Kollege nutzte es, doch meistens griffen wir noch auf E-Mail und SharePoint zurück. Und auch ich zog mich nach einer Kennenlernphase wieder in bekannte Gefilde zurück. Schneller als ich erwartet hatte, wuchs die Anzahl der Nutzer und der Informationen in Yammer und auch ich kehrte zurück. Der sich daraus bietende Mehrwert ist für mich aus meinem „daily business“ heute nicht mehr wegzudenken.

Wir sind ein großes und globales Unternehmen, wir sind sehr gut vernetzt, greifen auf die neuste Technologien zurück und es ist dennoch kaum möglich zu wissen, was mein Pendant in Taiwan, Mexiko, San Francisco oder Köln macht.

Neue Projekte werden angestoßen, Strategien entwickelt, Pläne erstellt usw.

Natürlich wussten wir untereinander im Team, womit der einzelne sich gerade beschäftigt oder für welchen Bereich er die Verantwortung trägt, aber allein aufgrund unserer Größe war der Rahmen im Gesamtvergleich überschaubar. Wenn ich früher eine Information benötigte fragte ich in einer kleinen Gruppe per Mail oder im Kreise des Teams nach, ob jemand, jemand kennt der diese Information, Präsentation, Druckvorlage etc. zufällig besitzt oder mir weiterhelfen kann. Eventuell schaute man noch auf dem Sharepoint der Teams oder im Intranet nach. Auch das führte zum Erfolg, jedoch mit nicht unerheblichen und zeitlichen Aufwand.

Und dann kam Yammer und meine ganze Welt hatte sich verändert.

Heute kann ich mit einem klick und mit einer Zeile alle Microsoft Marketeers in Deutschland – und auch global wenn ich möchte – erreichen. Meine Sales Kollegen, die Truppe aus dem XBox Team, den Einkauf oder wen auch immer. Ich kann meine Fragen stellen, aber auch meine Projekte vorstellen. Die Synergien die dadurch gebildet werden kann man durchaus auch in Zahlen messen, aber ich finde sie unbezahlbar.

Auch heute lerne ich noch jeden Tag Kollegen kennen, mit denen ich bis zu unserem Zusammentreffen in Yammer keinen persönlichen Kontakt hatte. Nicht nur das Unternehmen wird dadurch wirtschaftlicher, sondern auch ich hole mir Informationen und Inspirationen und kann dadurch smarter, schneller und letztendlich erfolgreicher werden.

Wir leben Yammer – man kann es nicht anders sagen. Dabei spielt es auch keine große Rolle, ob ich eine Präsentation oder ein Kinderfahrrad suche. Ich kann mich über aktuelle Angebote von Kollegen oder auch über Geschäftsprozesse informieren. Alles hat dort seinen Platz gefunden und letztendlich war es auch Yammer, der mir den Weg auf dieses Portal gewiesen hat.

In diesem Sinne und mit einem Gruß an Thomas und Christopher verabschiede ich mich ins Wochenende.

Eure Julusch

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