Zufallsvariablen oder wie der Apfel zur Banane kommt

Der Wunsch mich der Welt mitzuteilen, entstand auf den langen Wanderungen durch die Hotelflure in und um München. Natürlich spiegelt alles was ich schreibe nur meine subjektive Wahrnehmung wieder und muss nicht zwangsläufig den Tatsachen entsprechen.

Beschäftigen wir uns kurz noch einmal mit dem Phänomen der Wahrscheinlichkeitstheorie. In diesem Fall mit der dazu gehörigen Zufallsvariable. Wie ich schon geschrieben hatte, ging ich Woche für Woche dem Phänomen des letzten Zimmers im Flur auf den Grund. Wikipedia (Quelle) meint dazu:

Als Zufallsvariable bezeichnet man eine messbare Funktion von einem Wahrscheinlichkeitsraum in einen Messraum.

Eine formale mathematische Definition lässt sich wie folgt geben:[3]

Es seien (\Omega,\Sigma,P) ein Wahrscheinlichkeitsraum und (\Omega',\Sigma') ein Messraum. Eine (\Sigma,\Sigma')-messbare Funktion X\colon\Omega\to\Omega' heißt dann eine \Omega'-Zufallsvariable auf \Omega.
Verstanden? Nicht? Gut, dann übersetze ich euch das mal. Wenn das Ding mit dem Kringel eine Banane wäre und X ein Apfel, dann könnten wir die emanzipatorische Beziehungsflexibilität zu Grunde legen und würden dann abgeleitet in eine systematisierte Motivationsproblematik kommen. Was dazu führen würde, das wir den Blickwinkel ändern. Oder noch etwas vereinfachter: WEIL 42! (http://www.stupidedia.org/stupi/42)
Wenn man in einem Hotel wiederholt oder zumindest ein zweites mal wohnt, dann finden sich in der Regel persönliche Vorlieben in der Tippelkiste auf den Rezeptionstheken. Klassisches Szenario: Ich betrete ein Hotel und begebe mich zur Rezeption. Ich teile ihnen meinen Namen mit und mache sie darauf aufmerksam, dass ich einchecken möchte. Es folgen einige eingeübte Floskeln über meine Anreise und mein Wohlbefinden etc. Dann kommt die entscheidende Frage: Frau Kamann, darf es bei ihnen noch ein Raucherzimmer mit Badewanne sein? Meine Antwort ist immer kurz und knackig: Sehr gerne! Und jetzt kommt ein wichtiger Punkt, also passt gut auf.
Was wäre, wenn jemand da draußen – also einer von euch – in alle Hotelprofile der Welt geschrieben hätte: Frau Kamann wünscht aufgrund ihres Übergewichtes ein Zimmer, dass unbedingt in der aller letzten Ecke des Hotels zu finden ist. Bitte sprechen sie Frau Kamann nicht auf ihr körperlichen Manko an. Unwahrscheinlich?
Ich bin sicher das jeder Mathematiker diese Option als relevant betrachten würde (siehe Erklärung zur Zufallsvariablen im obigen Text). Den selbst der gute Sherlock Holmes meinte doch schon: „Wenn Du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.“ 
Eure Julusch

Ein Gedanke zu “Zufallsvariablen oder wie der Apfel zur Banane kommt

  1. Pingback: Hotel Hilton City – München | Julusch's Blog über die Leichtigkeit des Seins und andere gravierende menschliche Irrtümer

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